Weekly Recap #4 // Bikini Body Guide: Sehe ich okay aus?

by - Sonntag, Januar 24, 2016



Hey, wie findest du deinen Körper?

Die letzten Tage habe ich viel auf Instagram verbracht. So viele Strandbilder, so viele schöne Frauen in Bikinis. Alle mit einem Top-Körper. Lange Beine, flacher Bauch und Taille. Würde ich ein ähnliches Bild posten, könnte man es so beschreiben: Schenkel, Arsch, Bäuchlein...und vielleicht nochmal Arsch?

Zu viele Bilder, die einem sagen "Du bist nicht okay so" oder "Mach doch mal Sport". Hier ein Bikini Body Guide, dort ein Body Fit Programm#fitspo. Wenn man noch tiefer in die Materie einsteigt – so wie bei Wikipedia, wo man sich von einem Artikel zum nächsten klickt, weil es so interessant ist – ja, dann wird es richtig heikel. Dann landet man auf Profilen, bei denen ich mich frage, wieso diese überhaupt noch existieren – #thinspo.

Und ich? Verunsichert.

Dabei stehe ich doch manchmal vor dem Spiegel und denke mir "Joa, schon gut so". Ach, was rede ich da, wollen wir doch mal ehrlich sein. Manchmal stehe ich vor dem Spiegel, drehe mich halbnackt im Kreis und denke mir "Joa, ziemlich geil." Klingt ein wenig selbstverliebt. Ist es vielleicht auch. Aber ein bisschen Selbstverliebtheit schadet nicht. Man soll seinen Körper doch so lieben wie er ist?

Dennoch ertappe ich mich manchmal dabei wie meine Gedanken abschweifen. Wie ich genauso fit sein möchte. Genauso einen Top-Körper haben möchte wie die Instagram-Grazien. Genauso lange Beine, genauso einen flachen Bauch und Taille.

Dabei geht das nicht, verdammt nochmal!

Egal wie viel Sport ich machen, wie viele leckere und gesunde Smoothies ich trinken würde, mein Körper würde immer anders aussehen. Einfach weil ich klein bin. Weil ich nunmal einen großen Hintern habe. Und kräftige Oberschenkel. Also wo ist eigentlich mein Problem? Oder: wieso lasse ich mich immer wieder von so etwas beeinflussen? 100% kann man die Verunsicherung nicht abstellen. Aber 99% reicht auch – vielleicht auch 51%. Akzeptieren. Dann mögen. Dann lieben.

Eine gute Sache hat es dennoch: es motiviert mich tatsächlich zum Sport. Letztes Jahr habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet und nach zwei Monaten schon Veränderungen gesehen. Leider war mir das ganze aber viel zu öde, dann habe ich mein Abo wieder gekündigt! Jetzt gehe ich bouldern und liebe es. Und weil das nicht genug ist, mache ich jetzt eine 30-Day-Challenge. Allerdings nicht so strikt, sondern nur wenn mir danach ist. Und nicht weil ich den Top-Körper haben möchte, sondern weil ich beim Bouldern endlich eine Stufe weiter möchte. Und dafür fehlen mir die Muckis.

Wie reagiert ihr auf #fitspo & Co.?

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2 Kommentare

  1. Ein sehr cooler Post, ich habe auch das Gefühl in dieser Instagram-Fitness-Welt ein bisschen lost zu sein. Da ich als Travelblogger ziemlich oft in Bikinis zu sehen bin, muss ich natürlich auf meine Figur achten. Aber ich trainiere weder mit extremen Gewichten, noch ernähre ich mich vegan oder von Protein-Drinks noch sonst irgendwas. Ich finde diese Fitspo-Welt etwas überdreht und es eigentlich schade, dass so viele Mädels diesen "Idealen" nacheifern. Wirklich ein toller Post! Schau auch mal bei mir vorbei, wenn du Lust hast ;-) xoxo
    http://www.hollylovespaul.com/

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  2. Ich kenne diese Problematik nur allzu gut. Instagram verführt immer dazu sich mit anderen zu vergleichen, aber das ist natürlich nicht immer gut. Allerdings motivieren mich diese Bilder auch Sport zu machen und gesünder zu kochen.. also hat das ganze auch kleine Vorteile :D

    Liebste Grüße
    Kristin von www.rockn-enjoy.blogspot.co.at

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